Die CSU und die Sozialbetrügerlüge       →

bitterlawyer:

Name: Internet Court Judge  Flavor of Lawyer: Judge  Location: Internet Court  Famous Words: Let us direct our attention to the landmark case of Nyan Cat v. Honey Badger in re: not giving a sh*t. Why He’s Awesome: The internet court judge finds in favor of plaintiff and sentences the defendant to a Rule 34 re-enactment of the message board exchange. Defendant may or may not invoke Rule 63 at his discretion.
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Flavor of Lawyer: Judge
Location: Internet Court

Famous Words: Let us direct our attention to the landmark case of Nyan Cat v. Honey Badger in re: not giving a sh*t.

Why He’s Awesome: The internet court judge finds in favor of plaintiff and sentences the defendant to a Rule 34 re-enactment of the message board exchange. Defendant may or may not invoke Rule 63 at his discretion.

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Jurastudenten arbeiten nicht

Dieses Satz haben ich heute sinngemäß in der Arbeit gehört.

Vorweg: ich arbeite neben dem Studium im Textileinzelhandel bei einem großen, international agierenden Unternehmen, das ein „&“ in der Mitte hat.

Heute ist in Bayern das erste Ferienwochenende, dementsprechend viel war in Laden los. Als ich eine zusätzliche Kasse öffnete, fiel mir die Dame zu ersten Mal auf. Meinen nett gemeinten Hinweis, sie könne nun auch bei mir bezahlen, löste bei ihr nicht wie gewohnt Freude aus. Vielmehr entfuhr ein genervtes „Na toll!“. Ich stellte dann fest, das dies der Tatsache geschuldet war, dass sie nun tatsächlich mit ihrem Kinderwagen eine Kurve fahren musste. Auf eine Bergüßungsfloske („Hallo“ oder so) verzichtete sie dann auch, nachdem sie bei mir an der Kasse stand.

Im weiteren Verlauf setzte sie dann ihre ca. dreijährige Tochter auf den Kassentisch. Ich mag das zwar grundsätzlich nicht, weil mir dann der Platz zum arbeiten fehlt, aber ich sage in den seltensten Fälle etwas, weil der Kunde ist ja König :)

Außerdem war die kleine ganz nett und fing dann sogar an, die von mir entsicherten Kleidungsstücke zusammenzulegen. Hier schritt dann tatsächlich die Mutter wieder ein. Mit den Worten „Du bist noch zu klein, um hier zu arbeiten“ nahm sie ihre Finger von den Teilen. Ok, so weit nicht schlimm, ist ja sowieso mein Job. Dann fügte sie noch hinzu, sie könne das ja später mal machen, wenn sie studiert oder so. Da dachte ich mir noch, das höre sich alles ja ganz vernünftig an. Das änderte sich, als sie hinzufügte, sie müsse das nicht machen, wenn sie Jura studiert. Da wurde ich natürlich hellhörig. Sie führte weiter aus, dass „Jurastudenten sowas nicht machen“ und wertete damit meinen Job unterschwellig als „niedere Arbeit“ oder so ab. Sie bemerkte wohl meinen fragenden Blick, denn sie fügte noch hinzu, ihre Nichte studiere Jura und bereite sich nun auf die letzte große Prüfung vor. Die könnte nicht einmal arbeiten, wie sie das wollte. An dieser Stelle erwähnte ich dann doch, dass ich selbst Jurastudent war und „diese letzte große Prüfung“ auch neben der Arbeit geschafft habe. Die Überraschung stand der Dame sichtlich ins Gesicht geschrieben.

Also, keine Ahnung vom Jurastudium und dann auch noch pseudoelitäres Gehabe gegenüber Verkäufern. Das war ein Spaß.